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Projekte

Tansania: Neues Ambulanzfahrzeug stärkt die medizinische Erstversorgung in Ifakara

Das St. Francis Regional Referral Hospital in Ifakara spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung im Süden Tansanias. Jährlich werden zehntausende Menschen stationär und ambulant betreut – viele von ihnen in kritischem Zustand. Der Transport verunfallter oder schwer erkrankter Personen stellt jedoch eine grosse Herausforderung dar, da das Spital lediglich über eine veraltete Ambulanz verfügt. Ein neues Fahrzeug soll künftig die medizinische Erstversorgung im weit­läufigen Einzugsgebiet des Spitals verbessern.

Das Kilombero-Tal im Osten Tansanias umfasst die Bezirke Kilombero, Ulanga und Malinyi mit rund einer Million Einwohnern. Viele Gemeinden sind abgelegen, was den Zugang zu Gesundheitsdiensten erheblich erschwert. Es mangelt an medizinischem Personal, Infrastruktur und vor allem an geeigne­ten Transportmöglichkeiten für Notfälle. Besonders betroffen sind Patienten mit Malaria, Tuberkulose, HIV, Bluthochdruck oder Unfallverletzungen. Die schlechten Strassenverhältnisse verschärfen die Situation zusätzlich, insbe­sondere während der Regenzeit, wenn viele Gebiete kaum erreichbar sind.

Das St. Francis Regional Referral Hospital in Ifakara ist zentraler Pfeiler der Gesundheitsversorgung in der Region. Das überregionale Lehr- und Zuwei­sungsspital nimmt jährlich rund 90'000 Notfallpatienten auf und versorgt sie medizinisch. Es bietet spezialisierte Behandlungen in Bereichen wie Chirurgie, Geburtshilfe, Innere Medizin und Nephrologie. Zudem betreut die Chronic Disease Clinic of Ifakara über 5'000 HIV-Patienten. In Zusammen­arbeit mit dem Ifakara Health Institute und dem Universitätsspital Basel trägt das Krankenhaus massgeblich zur Verbesserung der Gesundheitsver­sorgung in der Region bei.

Trotz seiner zentralen Rolle in der medizinischen Versorgung verfügt das Spital nur über eine veraltete Ambulanz, die häufig ausfällt und hohe Repara­turkosten verursacht. Kritische Patienten müssen oft mit ungeeigneten Trans­portmitteln ins Krankenhaus gebracht werden, was zu lebensbedrohlichen Verzögerungen führt. Die Beschaffung eines neuen Ambulanzfahrzeugs mit medizinischer Ausstattung ist längst überfällig.

Die Anschaffung einer gut ausgestatteten Ambulanz stärkt die Notfallversor­gung im Einzugsgebiet des St. Francis Regional Referral Hospital entschei­dend. Sie macht Patientinnen und Patienten in den Bezirken Kilombero, Ulanga und Malinyi die medizinische Versorgung in einem Spital zugänglich, das hohe Fach­kompetenz, ein breites Spektrum an spezialisierten Dienst­leistungen und langjährige Erfahrung vereint und zu den bedeutendsten Gesundheits­einrichtungen im Süden Tansanias zählt.

Land
Tansania
Ort
Morogoro-Region, Ifakara
Themengebiet
Gesundheit
Projekttyp
Personen-/Geländewagen

Projektpartner

St. Francis Regional Referral Hospital

Begünstigte

Das SFRRH versorgt ein Einzugs­gebiet von rund einer Million Men­schen. Pro Jahr werden über 90’000 Patienten behandelt, davon rund 30’000 stationär, und über 5’000 Menschen mit HIV betreut.

Erwartete Wirkung

Die regionale Gesundheitsver­sorgung ist gestärkt, indem in Not­fällen die medizinische Behandlung zeitnah erfolgt und die Überlebens­chancen verbessert sind. Die Zahl vermeidbarer Todesfälle ist ge­senkt und die Notfallmedizin im ländlichen Raum gestärkt.

Projektnummer

TZ-25-0004

Kontakt

Projektverantwortung: Peter Ganther

miva | Postfach | 9501 Wil
Tel. 071 912 1555 | info@miva.ch
CH58 0900 0000 9080 0000 0

Eigenleistung
11'200 CHF
Mittelbedarf
28'600 CHF
offener Spendenbetrag
CHF